Giulias Verschwinden

Christoph Schaub, Suisse, 2009o

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Le jour de ses 50 ans, Julia prend conscience que l'âge rend invisible. Frustrée, elle part faire les magasins et rencontre un inconnu avec qui elle décide de passer la soirée plutôt qu'avec ses amis.

Und nicht oft hat man das im Kino derart elegant, nämlich so locker und zärtlich brutal in Dialogen verstreut, erzählt und anschaulich gemacht bekommen wie in Giulias Verschwinden. (…) Die konkrete, realistische Originalität von Schaubs Film war ganz gut imstande, die Piazza für sich einzunehmen.

Christoph Schneider

Galerie photoso

cineuropa.org, 23/09/2009
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The Hollywood Reporter, 17/08/2009
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cineuropa.org, 23/09/2009
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Spiegel Online, 03/02/2010
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07/10/2009
Das Herbstzeitlos

In der edelbitteren Komödie von Christoph Schaub drückt sich Giulia vor ihrem fünfzigsten Geburtstag und findet neue Zuversicht in den Armen eines Fremden.

De Hannes Nüsseler 

Essen, so heisst es, sei der Sex des reiferen Alters. Wo kann man also seinen fünfzigsten Geburtstag besser begehen als in einem Edelrestaurant? Giulia, gespielt von Corinna Harfouch, bittet ihre Freunde zum Diner, und diese nehmen die Einladung freudig an: Schliesslich sind sie selbst in den besten Jahren oder haben diese schon hinter sich, je nach Einschätzung. Zu den Gästen gehören das Männerpaar Stefan (Stefan Kurt) und Lorenz (André Jung), die Eheleute Lena (Teresa Harder) und Valentin (Max Herbrechter) sowie Junggeselle Thomas (Daniel Rohr). Nicht zu vergessen der glitzernde Auftritt von Alessia (Sunnyi Melles), die sich unaufgefordert dazugesellt.

Begegnung mit den Lebensphasen

Für die grösste Überraschung aber sorgt an diesem Abend Giulia selbst: Das Geburtstagskind schwänzt nämlich die eigene Feier. Während sich ihre Freunde bei Speis und Trank immer angeregter über den nagenden Zahn der Zeit unterhalten, begegnet Giulia ihren drei Lebensaltern auf der Busfahrt zum Restaurant.

Da ist der Teenager, der keine dreissig werden will; die blühende Schönheit, der alle Männerblicke gewiss sind; die grauhaarige Frau, die Giulia erst bemerkt, als sie sich neben sie setzt. «Ab einem gewissen Alter», so die Sitznachbarin, «werden wir alle unsichtbar.» Vom kurzfristigen Verschwinden ihres Spiegelbildes erschreckt, flüchtet Giulia ins nächtliche Zürich, wo sie dem Charme eines ebenso weisen wie altersresistenten Fremden (Bruno Ganz) verfällt.

Glänzende Dialoge

«Giulias Verschwinden» von Regisseur Christoph Schaub («Happy New Year») ist eine wunderbar entspannte und doch genaue Tragikomödie über das Verstreichen der Zeit. Dass die Handlung keine Luftsprünge vollführt, liegt in der Natur der Sache: Akrobatik und Reife vertragen sich schlecht. Dafür überschlägt sich das fein abgestimmte Ensemble im doppelbödigen und scharfzüngigen Schnellreden, dass es eine Freude ist – die Dialoge stammen aus der Feder von Martin Suter. Frechheiten und Bonmots hat der 61-jährige Schriftsteller eingestreut, bunt und ein bisschen traurig wie Herbstlaub. Dem geschliffenen Hochdeutsch der Darsteller zum Trotz entsteht dabei niemals ein Gefühl der Distanz, vielmehr nimmt man den Figuren ab, was sie sagen. So unterhält «Giulias Verschwinden» nicht nur bestens, der Film glüht auch dank eines versöhnlichen Endes tröstend nach, wenn die Tage wieder merklich kühler und kürzer werden.

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Neue Zürcher Zeitung, 08/10/2009
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Interview mit Bruno Ganz
/ Locarno International Film Festival
de / 04/08/2015 / 01‘29‘‘

Interview mit Martin Suter & Sunnyi Melles
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Interview mit Schaub, Suter, Bachmann
De Eric Facon / SRF
de / 25‘53‘‘

Données du filmo

Autres titres
La disparition de Giulia FR
Julia's Disappearance EN
Genre
Aventure, Drame
Durée
87 Min.
Langue originale
Allemand
Ratings
cccccccccc
ØVotre évaluation6,6/10
IMDB:
6,6 (330)
Cinefile-User:
< 10 votes
Critiques :
< 3 votes

Casting & Equipe techniqueo

Corinna HarfouchGiulia
Bruno GanzJohn
Stefan KurtStefan
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Bonuso

iVidéo
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Locarno International Film Festival, de , 01‘29‘‘
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gPresse écrite
Critique cineuropa.org
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SRF / de / 25‘53‘‘
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