Woman at War

Benedikt Erlingsson, Islande, France, 2018o

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Halla, la cinquantaine, déclare la guerre à l’industrie locale de l’aluminium, qui défigure son pays. Elle prend tous les risques pour protéger les Hautes Terres d’Islande. Mais la situation pourrait changer avec l’arrivée inattendue d’une petite orpheline dans sa vie.

Aborder un sujet aussi crucial avec autant de légèreté a été le pari de Benedikt Erlingsson : le résultat est excellent.

Claudine Levanneur

Une proposition réjouissante dont l’apparente naïveté scénaristique, qui inscrit la fable décalée au cœur d’un interventionnisme écologiste sans état d’âme, fonctionne comme une arme particulièrement efficace.

Thierry Méranger

Regisseur Erlingsson vermischt mit der grandiosen Hauptdarstellerin Ernstes mit Absurdem. Die Geschichte ist geradliniger als im Erstling «Of Horses and Men». Immer im falschen Moment taucht zum Beispiel ein spanischer Tourist auf, und die Filmmusiker kommentieren das Geschehen im Bild. Trotzdem ist der Kampf der Frau jederzeit nachvollziehbar.

Matthias Lerf

Galerie photoso

Télérama, 03/07/2018
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Le Monde, 02/07/2018
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24 Heures, 14/08/2018
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Sight & Sound, 13/08/2018
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Variety, 13/05/2018
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06/11/2018
Wo spielt die Musik?

In «Woman at War» kämpft eine Frau mit Pfeil und Bogen gegen Grosskonzerne. Dabei steht das Filmorchester manchmal mitten im Bild.

De Matthias Lerf 

Wir kennen das: ein Kuss zum Schluss, ein Sonnenuntergang, ein Orchester, das die Gefühle verstärkt. Schön. Und keiner fragt, wo die Klänge herkommen. Doch, einer tat es, Jean-Luc Godard, der nicht nur stets mit Bildern, sondern auch mit Tönen experimentierte. Er sagte, die Musik sei ein Schauspieler wie jeder andere auch. Deshalb zeigte er in «Prénom Carmen» (1983) ein Streichquartett beim Einspielen der Filmmusik und in «Sauve qui peut (la vie)» (1980) ein ganzes Orchester.

Diesen Gedanken hat der isländische Regisseur Benedikt Erlingsson auf­genommen: In «Woman at War» geht es um eine Kriegerin, die mit Pfeil und Bogen ganz alleine Starkstromleitungen sabotiert und Aluminium-Multis bekämpft. Ganz alleine? Eben nicht. Hinter ihr stehen ein paar Männer auf der Wiese und machen Musik zu den Bildern. Später begleitet auch ein ukrai­nischer Frauenchor das Geschehen.

Erlingsson kommt vom Theater und hat sich dort inspirieren lassen. «Auf der Bühne sind Musiker normal, im Film wirken sie verwirrend», sagt er. Deshalb kalkuliert er die Verwirrung eben ein, zeigt das Orchester mit seinen archaischen isländischen Instrumenten trotzig immer wieder: da die Schauspielerin, daneben die Begleitung.

Was zuerst wie ein Mätzchen wirkt, funktioniert mit der Zeit prächtig, denn die Musiker beginnen sanft auch in die Filmhandlung einzugreifen: da ein ermunternder Blick für die einsame Kämpferin, dort eine deutliche Aufforderung. Sie werden zu Verbündeten. Nur etwas fehlt. Wenn die Musiker schon mitspielen, könnte die Darstellerin doch auch beim Orchester mit­machen und kräftig auf die Pauke hauen. Dazu kommt es nicht. Aber immer­hin: Als Tarnung für ihr anarchistisches Tun dirigiert sie einen Chor.

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SRF, 31/10/2018
© Tous droits réservés SRF. Fourni par SRF Archiv
Interview with Erlingsson and Geirhardsdottir
/ Fondation Gan pour le Cinéma
en fr / 02/07/2018 / 4‘27‘‘

Q&A with Benedikt Erlingsson
/ LUX FILM PRIZE
en / 06/11/2018 / 39‘53‘‘

Interview with director Benedikt Erlingsson
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"Rebellen im Namen der Erde" (Dokumentation über militante Umweltschützer)
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On the need to protect the Iceland Highlands
Tómas Guðbjartsson / TED Talks
en / 13/06/2016 / 16‘25‘‘

Données du filmo

Titre original
Kona fer í stríd
Genre
Drame, Policier/Thriller
Durée
101 Min.
Langue originale
Islandais
Ratings
cccccccccc
ØVotre évaluation7,4/10
IMDB:
7,4 (5926)
Cinefile-User:
< 10 votes
Critiques :
< 3 votes

Casting & Equipe techniqueo

Halldóra GeirharðsdóttirHalla / Ása
Jóhann SigurðarsonSveinbjörn
Juan Camillo Roman EstradaJuan Camillo
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Bonuso

iVidéo
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Fondation Gan pour le Cinéma, en fr, 4‘27‘‘
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gPresse écrite
Critique Télérama
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Critique Le Monde
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Interview avec Halldora Geirhardsdottir
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Critique Sight & Sound
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Critique Variety
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Critique züritipp
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